Mitteilung Ortsverband

Mitteilung des FDP Ortsverbandes vom 30.10.2008

FDP Bürgermeister – Kandidat Jochem Pitz:
„Brühl ist der FDP wichtig“

Bürgermeister-Kandidat Jochem Pitz Auf ihrem Ortsparteitag am 29.10.2008 hat die Brühler FDP ihren Vorsitzenden Jochem Pitz, der auch der FDP Ratsfraktion vorsteht, einstimmig zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt gewählt. Gleichzeitig wurde das Wahlprogramm für die Kommunalwahl im nächsten Jahr verabschiedet.

„Brühl ist uns wichtig!“; mit diesem Motto und ihren liberalen Politikzielen wollen Pitz und die FDP in den Wahlkampf ziehen, um möglichst wieder gemeinsam mit ihrem bisherigen Koalitionspartner, der CDU, die Mehrheit im Brühler Rat zu stellen.


Die FDP versteht sich jedoch als eigenständige politische Kraft, weshalb sie mit ihrem Vorsitzenden, 47 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder und von Beruf Rechtsanwalt, eine Alternative zu den anderen Bewerbern für das höchste Amt in der Stadt stellt.

Als Jurist, dem Rat seit 1999 angehörend, u.a. als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und Mitglied des Stadtwerke- Aufsichtsrates, aber auch überregional als stellv. Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebundes NRW tätig, verfügt Pitz über genügende Erfahrung für das angestrebte Bürgermeisteramt.

„Die FDP will verlässlicher Partner für die Wirtschaft der Stadt sein, weshalb wir beispielhaft die Erweiterungspläne des Phantasialands nachdrücklich unterstützen“, bekundet Pitz, der die bisherige Weigerung des Landes, dem Betrieb Waldflächen zu verkaufen, für unverantwortlich hält: „Es gilt vorrangig, den Bestand des Freizeitparks und seiner 1200 Arbeitsplätze zu sichern, denn ohne weitere Flächen für neue Attraktionen wird das Phantasialand auf Dauer nicht überleben können!“

Der Verlässlichkeit der derzeitigen Koalition sei auch der Bau der Giesler Galerie zu verdanken, deren Erfolg nunmehr klar sei. Pitz: „ In Brühl verbleiben seit der Eröffnung 21 % mehr Kaufkraft und auch das Umfeld am Stern entwickelt sich prächtig, während der befürchtete Leerstand nicht eingetreten ist“.

Lediglich mit dem ungeordneten Verkehrschaos vor der Galerie ist die FDP unzufrieden. Sie will ihren ursprünglichen Plan, einen reinen Fußgängerbereich zum Einkaufszentrum hin einzurichten, nach der Wahl durchsetzen.

Brühl sollte sich auch mehr zu seinen Schlössern, seit langem als UNESCO – Weltkulturerbestätten anerkannt, bekennen, fordert Pitz mit Hinweis auf den Erfolg der Umtaufe des Kreises in Rhein- Erftkreises, und sich offiziell in „Schloßstadt Brühl“ umbenennen.

Zum der FDP besonders wichtigen Thema Bildung verweist sie auf die hohen Investitionen der Stadt in den letzten 5 Jahren: „Niemand muss sich in Brühl – anders als in vielen anderen Städten- schämen, eine Schule zu betreten!“
Die FDP will für den Anspruch Brühls, Bildungszentrum der Region zu sein, weiter kämpfen. Hätte Bürgermeister Kreuzberg in diesem Jahr mehr Mut bewiesen und Brühl sich allein – statt mit dem Rhein- Erftkreis zusammen- um eine Fachhochschule des Landes beworben, wäre das Ziel des Bildungszentrums jetzt schon übererfüllt, bedauert Pitz: „ Brühl hatte beste Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen“.

Die FDP fordert in ihrem Wahlprogramm aber auch eine Bebauung des Janshofes unter Einbezug des maroden Rathauses B, endlich die Verwirklichung eines Hotelbaus auf dem Belvedere ohne Verlust der Parkplätze ( Tiefgarage ), die Ansiedlung eines kommerziellen Kinos und die Ausweisung weiterer Baugebiete für junge Familien, um einen Bevölkerungsrückgang zu verhindern. Mit dem Projekt „500 Straßenbäume“ sollen die Brühler Straßen verschönert, aber auch praktischer Umweltschutz verwirklicht werden.

Dabei gelte es aber, so die FDP, in den nächsten 5 Jahren die Neuverschuldung unter Null zu drücken, auch wenn viele neue gesetzlichen Vorgaben wie die wichtige Kinderbetreuung bis 3 Jahre, neue Kosten verursachen werden. Die Reduzierung der städtischen Immobilien, deren Energieoptimierung und die Bildung von Einkaufgemeinschaften sollen hierbei helfen. Das von der FDP angestoßene Krups- Gutachten hat schon viele in der Verwaltung zum betriebswirtschaftlich ausgerichteten Handeln gebracht, stellt Pitz fest.

Vieles hat die CDU- FDP Koalition geschafft, so u.a. die Eröffnung des Max Ernst Museums, die Sanierung des Schloßparkstadions, die Unterstützung des BTV Sportzentrums oder das neue Jugendzentrum, lobt Bürgermeister – Kandidat Jochem Pitz: „Nun gilt es für die FDP, das Bewährte zu verbessern und Neues zu schaffen, weil Brühl der FDP wichtig ist !“